Rechte am Wasser? Vielleicht hast Du auch schon davon gehört oder gelesen. Ganz sicher hast Du dich gewundert. Was meinen die mit Rechten? Gehört das Wasser nicht uns allen? Ich habe das genauso empfunden und mich deshalb in das Thema eingearbeitet. Der Kampf um die Wasserrechte ist nämlich mittlerweile ein Problem, das uns alle angeht. Schauen wir uns doch mal in einem Supermarkt um. Eine unsere wichtigsten Ressourcen überhaupt finden wir dort im Regal. Oft in durchsichtiges Plastik verpackt und mit unverständlichen Etiketten versehen, kaufen wir das, was wir zum Überleben brauchen.

Unser Wasser. Was hat das mit dem Kampf um die Wasserrechte zu tun? Sehr viel sogar, denn die Firmen, die die uns dieses Wasser verkaufen wollen, haben sich Quellen gekauft, aus denen sie das Wasser abfüllen. Ein Blick auf die Marktführer zeigt auch, dass es sich dabei oft um hochwertige Quellen handelt. Das wirkt bedrohlich wenn man bedenkt, dass die Reserven mit hochwertigem Wasser knapp sind. Die Firmen sagen, dass das Wasser einen Wert hat und damit zur Handelsware wird. Aber es ist mehr als nur eine Ware. Fachleute bezeichnen sauberes Wasser mittlerweile als blaues Gold. Umweltverschmutzung und Klimawandel sind hier entscheidende Faktoren, die dafür sorgen, dass reines Wasser in vielen Regionen knapp wird.

Die Rechte am Wasser

Der Kampf um die Wasserrechte zeigt, dass die Entwicklung schon sehr weit fortgeschritten ist. Die Quellen, an denen die Firmen ihre Wasserrechte gekauft haben, befinden sich z. B. in trockenen Regionen oder sie versorgen riesige Landstriche. Wird dort Wasser in unvorstellbaren Mengen aus dem Grundwasser gepumpt, kannst Du dir leicht vorstellen, was der Kampf um die Wasserrechte für die Menschen aus der Region zu bedeuten hat. Selbst wenn das Grundwasser nur etwas absinkt, trocknen ganze Erdschichten ab. Was dort passiert, ist sehr viel schlimmer.

Warum können die Firmen überhaupt die Quellen kaufen?

Hier erzähle ich Dir, wie die Situation in Colorado ist. Die Firmen lassen Gutachten schreiben, aus denen hervorgeht, dass der Verkauf der Quellen eine wirklich gute Idee ist. Entscheidend ist natürlich, wo sich die Quellen befinden. Die Firmen müssen das zugehörige Land direkt vom Landbesitzer erwerben. Du kannst dir sicher vorstellen, dass den Besitzern viel Geld geboten wird. Wollten die zuständigen Verwaltungen den Verkauf verhindern, weil sie natürlich wussten, was das für die Region bedeutet, wurde ihnen mit Klagen gedroht. Wir sprechen hier von sehr ländlichen Bereichen. Diese kleinen Countys sind natürlich nicht in der Lage, solchen Rechtsstreitigkeiten zu begegnen. Gleichzeitig brüsten sich die Firmen aber, welche gewaltigen Gewinne sie mit „ihrem“ Wasser machen, und das während die Flüsse austrocknen und die Flora stirbt. Noch schlimmer wird das in Regionen, in denen Wasser immer schon knapp war, in Afrika.

Wehrlos in Afrika

Wasser ist ein Menschenrecht, das haben die Vereinten Nationen erklärt. Aber das nützt den Menschen in Afrika nichts, wenn in ihrer Region eine hochwertige Quelle ist. Der Kampf um die Wasserrechte findet hier zwischen superreichen Konzernen und den ärmsten Menschen überhaupt statt. Wir sprechen hier von Menschen, die oft in Hütten leben und nicht einmal fließendes Wasser haben. Sie haben keine Toiletten und müssen ihr Trinkwasser aus den Brunnen holen. Ihnen wird erzählt, dass das Wasser den Konzernen gehört. Sie leben dort, aber das Land auf dem sie leben, gehört ihnen nicht. Wie zum Hohn arbeiten viele von ihnen für die Konzerne und schuften dort 12 Stunden täglich. Während die Firmen selbst ihre Werbung darauf aufbauen, dass nur der genug trinkt, der mindestens 2 Liter Wasser täglich zu sich nimmt, aber die Menschen aus der Region davon abschneidet. Zwar streben die Verwaltungen eine sogenannte „Verteilungsgerechtigkeit“ an. Aber erst müssen die Lizenzen auslaufen und das kann Jahrzehnte dauern. Das Wasser aus den Brunnen leidet außerdem, denn die Konzerne verunreinigen das Wasser, kümmern sich aber nicht um die Reinigung. Man sagt den Anwohnern, sie sollen sich Flaschenwasser kaufen, weil das Brunnenwasser ungesund ist. Doch das Flaschenwasser können sich die Menschen gar nicht leisten.

Was können wir tun?

Ganz sicher bist Du jetzt erschrocken. Ich war es auch. Und ich habe mich auch gefragt, was ich tun kann. Vor allem habe ich mich entschieden, kein Wasser mehr in Plastikflaschen zu kaufen. Und ich kaufe kein Wasser mehr, das irgendwo aus dem Boden kommt, wo es hätte bleiben müssen, damit die Menschen dort ihre Familien mit Wasser versorgen können und die Natur dort nicht stirbt.

Ich will nicht für den Kampf um die Wasserrechte mitverantwortlich sein, deshalb nehme ich das Wasser von örtlichen Anbietern, das hier bei uns aus den Quellen kommt, aus unserer Leitung. Wie auch du aus Leitungswasser bestes Trinkwasser herstellen kannst erfährst du in meinem Gratis-Kurs.

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