Was die meisten eher aus dem einen oder anderen Backrezept kennen, ist im Grunde genommen ein altes und vor allem effektives Heilmittel. Die Rede ist von Natriumhydrogencarbonat, kurz: Natron. Wird das weiße Pulver in Wasser angemischt, kann es Sodbrennen mindern und hat als verkapptes und mit Bedacht angewandtes Wundermittel noch viel mehr zu bieten, worüber du in diesem Beitrag mehr erfahren wirst.

Natron ist die weit verbreitete Unbekannte

Natron gibt es in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Wie eingangs bereits erwähnt, ist Natron Bestandteil von Backpulver, kommt aber auch in Brause-Produkten (Pulver, Tabletten) vor und selbst in Putzmitteln und Feuerlöschern ist Natron vorhanden. Wird das klassische Speise-Natron gesucht, findet man dieses auch unter den Bezeichnungen Natronsalz, Hausnatron, Speisenatron, Back- oder Speisesoda. In seinem Ursprungsland, Ägypten, gibt es bis heute natürliche Natron-Vorkommen, in europäischen Ländern wird Natron aus Kochsalz kreiert, in dem die Substanzen Chlor und Karbonat im sogenannten Solvay-Verfahren ausgetauscht werden. Zudem zeigt sich Natron als Hydrogencarbonat-Ion in Mineralwassern und Heilquellen. Wie das Mineralwasser-Etikett zu lesen ist, habe ich hier bei wasser-macht-gesund.de einmal aufgelistet.

Die Anwendung von Natron ist vielseitig

Natron sollte – mit Blick auf die vielen Einsatzmöglichkeiten – zum ständigen Begleiter im Haushalt werden. Wo und wie Natron eingesetzt werden kann, zeigt diese Übersicht:
1. Natron in der Küche nutzen. Natron ist Bestandteil einiger Kuchenrezepte, doch das weiße Pulver kann in der Küche noch viel mehr. Als Zugabe zu Kohl oder Gerichten mit Hülsenfrüchten hilft es dem Körper dabei, das Essen für den Magen bekömmlicher zu machen. Laut wundermittel-natron.de kann das weiße Pulver bei der Zubereitung von Limonade verwendet werden.
2. Natron im Haushalt. Natron ist ein beliebtes Haushaltsmittel und diesen Namen hat es mit Blick auf die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten nicht zu Unrecht. Natron ist nützlich, um einen angebrannten Topf, das Backbleck, das Besteck, das Ceranfeld, den Kühlschrank, den Ofen, die Kaffeemaschine, das Silber, die Spülmaschine, die Thermoskanne oder den vereisten Gefrierschrank zu reinigen. Im Auto wird es dazu verwendet, die Scheiben zu säubern. Und in Küche, Bad und Klo fungiert Natron als Abflussreiniger.
3. Natron zur Körperpflege und als Naturmedizin. In punkto Körperpflege setzt Natron bei der uralten Nutzung zur Regeneration des Säure-Basen-Haushalts an, denn herrscht hier ein Ungleichgewicht, wirkt sich das auf viele Bereiche des Körpers aus. Natron kann buchstäblich von Kopf bis Fuß eingesetzt werden und so hilft es bei trockenen Haaren, Zahnproblemen (Karies, Zahnbelag, gelben Zähnen, Mundgeruch) und brennenden Füßen, geschwollenen, müden oder schweren Beinen gleichermaßen. Auch bei Insektenstichen und Hals- oder Mandelentzündungen wirkt das weiße Pulver Wunder.

Natron ist mit Bedacht zu genießen

Natron ist kein Allheilmittel für jedermann, sondern sollte mit Bedacht verwendet werden. Wer nach dem Genuss von Natron unter Magen-Darm-Beschwerden leidet, sollte die Dosierung überdenken. Von einer längerfristigen Einnahme wird laut gesundheit.de abgeraten. Der Grund: Steigt der Natrium-Spiegel im Blut, sinkt der Calcium-Spiegel, was wiederum bei einem zu starken Sinken Muskelkrämpfe zur Folge haben kann. Auch Bluthochdruck und Nierensteine können die Folge einer langfristigen Einnahme sein. Zudem bringt das Natron den Wasserhaushalt des Körpers durcheinander und das könnte gerade für Sportler fatale Auswirkungen haben, ist doch laut sportnahrung-engel.de gerade das Wasser wichtig für Muskelaufbau und Fitness – und nicht nur dafür, wie der Fachartikel verrät.

Wasser ist demnach wichtig für
– den Stoffwechsel im Körper,
– die Regeneration des Körpers,
– den Fettabbau im Training
– und die Fließfähigkeit des Blutes.
Mit Blick auf die Frage „wie viel Wasser sollte ein Mensch am Tag trinken“, schließt sich der Kreis zum Natron, das ja bei umsichtiger Einnahme einen positiven Effekt auf den Säure-Basen-Haushalt hat. Die Antwort auf die empfohlene Wassermenge hat indes ebenfalls damit zu tun, denn ein Indikator für eine ausreichende Wasserzufuhr ist die Farbe des Urins. Ist dieser von heller Färbung, besteht keine Gefahr der Übersäuerung des Säure-Basen-Haushalts und das heißt auch: Der Mensch hat ausreichend getrunken. Weitere Details über das „Multitalent Wasser“ sind hier unter wasser-macht-gesund.de nachzulesen.
Abbildung 1: pixabay.com © EvolvingScenes (CC0 Public Domain)
Abbildung 2: pixabay.com © Olichel (CC0 Public Domain)

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