Sie haben den gesundheitlichen Wert von reinem Osmosewasser erkannt und möchten es möglichst bald als Trinkwasser nutzen. Fertiges Osmosewasser im Fachhandel oder online zu kaufen, käme mit der Zeit allerdings viel zu teuer. Also haben Sie sich dafür entschieden, eine Umkehrosmose-Anlage für zuhause anzuschaffen. Und stehen nun vor der Qual der Wahl: Welches System ist das richtige für Sie? Welches bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Welche faulen Kompromisse sollten Sie tunlichst vermeiden? Dieser kurze Leitfaden soll Ihnen helfen, die für Ihren Bedarf und Ihr Budget beste Osmosewasser-Anlage zu finden…

Osmosewasser-Anlagen im Überblick

Trotz des scheinbar unübersehbaren Marktes kann man die angebotenen Umkehrosmose-Anlagen in zwei übergeordnete Kategorien einteilen:

a) Auftisch-Anlagen

Auftisch-Systeme stammen aus der Pionierzeit der Umkehrosmose im Haushalt. Sie werden auf freien Abstellflächen offen aufgestellt und benötigen lediglich eine Stromversorgung für die elektrische Pumpe. Wasserbehälter in den verschiedensten Größen werden auf der einen Seite mit Rohwasser befüllt und sammeln auf der anderen das gereinigte Osmosewasser.

Um es kurz zu machen: Auftisch-Anlagen sind heute nicht mehr zu empfehlen. Sie brauchen viel Platz, sind langsam in der Osmosewasser-Produktion, unpraktikabel in der Handhabung (Wasserentnahme, Reinigung, Filterwechsel), manchmal relativ laut und vor allem oft teurer in der Anschaffung und im Betrieb als die leistungsfähigeren Untertisch-Anlagen.

b) Untertisch-Anlagen

Diese Art der Osmosewasser-Systeme wird unauffällig und platzsparend unter der Spüle eingebaut und an das Leitungswassernetz angeschlossen. Der in Haushalten übliche Leitungsdruck versorgt die Anlage automatisch mit Rohwasser und führt das Abwasser ebenso automatisch über die Abflussleitung ab.

Auch bei den Untertisch-Anlagen gibt es eine grundsätzliche Unterscheidungsmöglichkeit: Umkehrosmose mit Direktentnahme oder mit Wassertanks, die das gereinigte Osmosewasser sammeln. Bei letzteren gilt ähnliches wie für Auftisch-Anlagen: Tanksysteme stammen noch aus einer Zeit, als die Filterleistung so gering und die Wasserproduktion damit so langsam war, dass man gereinigtes Osmosewasser in Behältern sammeln musste, um auch größere Entnahmen zu ermöglichen. Filter und Membranen sind mittlerweile aber so leistungsfähig, dass Tankanlagen keine Vorteile mehr bieten. Im Gegenteil: Bei einer vergleichsweise schlechteren Reinigungsleistung sind der Gesamtwasserverbrauch, der Verschleiß der Vorfilter und damit die Betriebskosten viel zu hoch. Außerdem ist stehendes Wasser in Tanks immer eine Risikoquelle für Keime und Bakterien.

Premium-Osmosewasser für jeden Haushalt

Konzentrieren Sie sich bei Ihrer Entscheidung daher auf Umkehrosmose-Anlagen, die nach dem fresh water– oder direct flow-Prinzip arbeiten. Diese haben inzwischen so leistungsfähige und zuverlässig arbeitende Membranen, dass sie Osmosewasser nur dann produzieren, wenn Sie es auch wirklich zum Trinken oder Kochen brauchen. Also erst beim Aufdrehen des Wasserhahns. Ihr Trinkwasser ist jederzeit frisch!

Dennoch gibt es auch bei den fresh water-Anlagen oft gravierende Unterschiede in Leistung, Ausstattung und Preis. Achten Sie daher insbesondere auf folgende Punkte:

  1. Reinigungsrate: Wenn es um gesundes, sauberes Osmosewasser geht, das Ihren Körper auf der einen Seite mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgen kann und auf der anderen Seite entgiftet und entschlackt, sollten Sie hier keine Kompromisse machen. Bis zu 99,9 % Reinigungsgrad sind heute schon möglich!
  2. Leistung: Diese ist natürlich von Ihrem Bedarf abhängig. Moderne Systeme produzieren bereits bis zu zwei Liter hochgradig reines Osmosewasser pro Minute!
  3. Betriebskosten: Das Verhältnis Reinwasser zu Abwasser, der Preis von Austausch-Filtersets und -Membranen, aber auch, ob Sie für den Filtertausch einen Installateur benötigen oder dies mit wenigen Handgriffen selbst tun können – all das beeinflusst, ob Sie am Ende sparsam günstiges oder teuer erkauftes Osmosewasser trinken werden.
  4. Ausstattung: Besonders ein automatisches, zyklisches Spülsystem ist sehr zu empfehlen. Es verhindert, dass sogar während langer Stillstandszeiten (z. B. im Urlaub) die Membran verkeimen kann.

Neben diesen Kerneigenschaften gibt es aber noch eine Reihe weiterer Faktoren, die für Ihre Entscheidung relevant sein können, wie etwa Größe und Platzbedarf, offen verlegte Installation versus Kompaktanlagen, der Geräuschpegel einer optional eingebauten Druckerhöhungspumpe, zusätzlich vorgeschaltete Sediment- und Aktivkohlefilter oder die Verfügbarkeit von Spezialwasserhähnen, die eine hygienisch getrennte Entnahme von Osmosewasser und Brauchwasser ermöglichen.

Wenn Sie diese Leistungs- und Ausstattungsmerkmale bei den für Sie in Frage kommenden Osmosewasser-Anlagen miteinander vergleichen, werden Sie zu einer Kaufentscheidung finden, mit der Sie lange Jahre glücklich sind.

Einen ausführlichen Überblick zu den am Markt verfügbaren Umkehrosmose-Systemen und weitere für Ihre Anschaffung entscheidende Kriterien finden Sie im eBook „Der PJ Ratgeber Umkehrosmose: Funktionen, Vorteile, Kritik, Modelle – Alles, was sie über die Trinkwasser-Aufbereitung im Haushalt wissen müssen“.

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