Lourdes ist eine kleine Stadt im Südwesten vom Frankreich. Dieser Ort ist über die Jahre hinweg zu einem wahren Pilgerziel von Millionen Menschen geworden. Viele dieser Menschen Pilgern zu diesem Ort um Heilung ihrer Krankheiten zu erfahren oder um dort zu beten. Aber was gibt es an diesen besonderen Ort, dass so viele Menschen Lourdes aufsuchen?

Geschichte von Lourdes

Am 11. Februar 1858 ist dem 14-jährigem Mädchen Bernadette Soubirous zum ersten Mal eine Dame im weißen Kleid erschienen. Diese Erscheinung wiederholte sich noch 17 weitere Male. Bernadette meinte in der weiß gekleideten Dame die Mutter Gottes zu sehen, die sie bei einer Begegnung aufforderte nach Wasser zu Graben. Und tatsächlich fand Bernadette in der Grotte von Massabielle eine Quelle, die eine heilende Wirkung haben soll. 1862 wurde dann nach Aufforderung von Bernadette Soubirous über der Grotte der Quelle in Lourdes eine Krypta gebaut.

Wikipedia schreibt dazu:

Lourdes ist eine französische Stadt im Département Hautes-Pyrénées in der Region Okzitanien in der Nähe der spanischen Grenze. Sie zählt 13.651 Einwohner (Stand 1. Januar 2016). Sie ist einer der weltweit meistbesuchten Wallfahrtsorte. Lourdes gehört zum Bistum Tarbes und Lourdes der römisch-katholischen Kirche. Im Jahr 1858 soll ein damals vierzehnjähriges Mädchen Marienerscheinungen gehabt haben; bald darauf reisten mehr und mehr Pilger nach Lourdes.

Die Erscheinungen Bernadettes erlebten großen widerstand und wurden stark angezweifelt doch gleichzeitig entstand eine Pilgerbewegung die mit der steigenden Zahl der Wunderheilungen und den Jahren enorm anstieg. Bis heute Pilgern Menschen zu dem „heiligen Bezirk“ um die Grotte. Dort wurden im Laufe der Jahre  einige Kirchen und Freiflächen errichtet und gestaltet. Trotz vieler Skeptiker und Kritiker wurden die Erscheinungen der „heiligen Mutter Gottes“ kirchlich anerkannt. Bernadette wurde dann 1925 sogar selig- und 1933 heiliggesprochen von Papst Leo XIII.

Wunderwasser von Lourdes

Warum ist Lourdes so beliebt und so bekannt geworden? Es ist wegen dem Wunderwasser, von dem täglich 120.000 Liter aus der Quelle fliessen und schon einigen Menschen im Kampf gegen ihre Krankheit geholfen hat. Viele dieser Menschen nehmen diesen weiten Weg auch nur auf sich, um an der Quelle zu Beten oder am Gottesdienst teilzunehmen. Es wird von vielen Menschen berichtet, die nach dem Trinken des Wassers von Lourdes eine innere Ruhe verspüren, ihren Lebensmut wieder finden oder Besserung ihrer Beschwerden empfinden. Meistens geschieht eine solche Wesensänderung aus dem Glauben daran, dass Gott durch das Wasser Genesung schenkt.

Dennoch gibt es 69 „Wunderheilungen, die von der Kirche als vollkommene Heilungen anerkannt wurden. Aber ab wann gilt eine Heilung in Lourdes als eine Wunderheilung? Diese Frage wird gleich beantwortet.

Kriterien für eine Wunderheilung

Damit eine unerklärliche Heilung in Lourdes von der katholischen Kirche öffentlich als eine Wunderheilung anerkannt wird, muss sich die geheilte Person einer jahrelangen Prüfung unterziehen. Dieser Prüfung liegen folgende Kriterien zu Grunde, die auf Papst Benedikt XIV zurück zu führen sind:

  • Es muss sich um eine schwerwiegende Krankheit handeln, die entweder unmöglich oder schwer zu heilen ist
  • Die Krankheit darf zum Zeitpunkt der Heilung nicht am Abklingen sein
  • Sie darf nicht mehr auftreten
  • Die Krankheit muss vollkommen geheilt sein
  • Es muss zu einer augenblicklichen Heilung in Lourdes kommen
  • Eine vorherige medizinische Behandlung muss ausgeschlossen oder deren Wirkungslosigkeit bestätigt sein
  • Es muss ausgeschlossen sein, dass ein weiterer Grund (z.B.: eine Krise) ausschlaggebend oder anteilig an der Heilung waren

Damit eine Heilung als „Wunderheilung“ anerkannt wird, muss die betroffene Person zum Ärztebüro in Lourdes gehen und sich dort einige Jahre lang untersuchen lassen.

Verfügbarkeit des Wassers

Das Lourdes-Wasser steht noch heute allen Besuchern kostenlos zur Verfügung. Im „heiligen Bezirk“ wurden mehrere Wasserhähne installiert, damit man dort dann das Wasser sofort trinken oder in Flaschen abfüllen kann. Ebenfalls besteht die Möglichkeit im Lourdes-Wasser zu baden, hierfür stehen 17 Bäder vor Ort zur Auswahl. Inzwischen hat sich auch die Post von Lourdes auf den Versand von dem „Wunderwasser“ eingestellt. Somit können Sie das Wasser ganz einfach zu ihnen nach Hause schicken lassen.

Geheimnis hinter dem Lourdes Wasser

Im Gegensatz zu Leitungswasser ist das Quellwasser von Lourdes ein vitalisiertes und lebendiges Wasser.  Dieses Wasser besteht aus winzig kleinen Atomen (Wasserstoff), die es ermöglichen in alle Zellen des Körpers vorzudringen. Aufgrund dieser Eigenschaft, wirkt das Lourdes-Wasser als eine Körperreinigung, das Giftstoffe auflöst. Dieses Wasser ist somit reich an Antioxidantien, in Form von Wasserstoff, das ebenfalls die freien Radikale im Körper zu Wasser neutralisiert.

Eine besondere Eigenschaft von Wasser ist es, dass es Klänge, Lieder, Gebete, positive Gedanken und Emotionen riechen und speichern kann. Dies geschieht über die Schwingungen, die das Wasser durch die sich ständig bewegenden Kristalle wahrnehmen kann. Durch diese gewonnen Informationen erhält das Wasser neue Eigenschaften und sein Energieniveau wird erhöht. Und genau das passiert mit dem Wasser in Lourdes. Es steht jeden Tag unter dem Einfluss von Freude, Dank, geistlichen Liedern, Lobpreis und tiefer Ruhe. Diese vibrierenden Informationen speichert das Wasser und wird in energetische Kraft umgewandelt. Durch das trinken eines solch angereichertem Wasser mit Energie wird man durchströmt von positiven Gefühlen. Und eines dieser Gefühle ist etwas ganz besonderes, es ist das Gefühl des Lebens, das den Menschen in Lourdes neuen Lebensmut im Kampf gegen ihre Krankheiten schenkt.

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