Hallo…

Das dritte wichtige Kriterium für gesundes Wasser kennst du vor allem dann recht gut, wenn du Schwimmbad-Besitzer bist. Denn wenn du bei deinem Poolwasser nicht auf den richtigen pH-Wert achtest, bekommst du schnell Probleme: Saures Wasser ist aggressiv und greift Metallteile an. Alkalisches (basisches) Wasser wird von der Haut nicht vertragen und fördert das Wachstum von Algen. Aber noch weitaus sensibler ist das Säuren-Basen-Gleichgewicht in deinem Körper – weshalb dem pH-Wert unseres Trinkwassers eine tragende Rolle zukommt. Denn dauerhafter Genuss von Wasser mit dem falschen pH-Wert kann dich richtig krank machen…

Rein physikalisch gesehen ist der pH-Wert das Maß für die Aktivität von Wasserstoff-Ionen in einer wässrigen Lösung. Das müssen wir aber gar nicht im Detail verstehen. Wichtig ist nur, dass der pH-Wert angibt, ob eine Flüssigkeit einen sauren oder einen basischen Charakter hat. Die Skala reicht dabei von 0 bis 14, wobei 7 der neutrale Mittelwert ist. Alles darunter bezeichnet Säuren, alles darüber Basen. (Du merkst schon: ganz ohne Physik kommen wir nicht aus. Ich bemühe mich aber, diesen Teil kurz zu fassen 😉 Schließlich geht es mir – und ich bin sicher, dir auch – um den praktischen Nutzen, den gesundes Wasser hat.)

pH-Werte in unserem Körper

Auch unsere Körperflüssigkeiten – Blut, Speichel, Zell- und Zwischenzellflüssigkeit, … – haben einen bestimmten pH-Wert. Dieser darf sich in einem nur eng begrenzten Bereich bewegen, damit wir nicht krank werden oder unser Aussehen leidet. Bestes Beispiel: das Austrocknen der Haut. Unsere Haut ist mit einem pH-Wert von ca. 5,5 leicht sauer – du hast sicher schon vom Säureschutzmantel der Haut gehört. Ist dein Dusch- oder Badewasser zu basisch, zum Beispiel durch das Verwenden von Seife, greift das die Fettschicht und den Säuremantel deiner Haut an. Ganz gleich, wie viel Feuchtigkeitscremes du dann verwendest – deine Haut trocknet aus.

Mein persönlicher Tipp dazu: meide Duschgels, die Alkohol enthalten – Alkohol trocknet deine Haut ebenfalls aus.

Trinkwasser muss laut Trinkwasserverordnung einen pH-Wert zwischen 6,5 und 9,5 haben. Und jetzt lass dir folgendes mal auf der Zunge zergehen: Unser Körper hält den pH-Wert des arteriellen Blutes durch unglaublich komplexe und intelligente Systeme zwischen 7,35 und 7,45 konstant aufrecht – eine Spanne von 0,1 auf der pH-Werte-Skala. Aber unser Trinkwasser darf in einem vergleichsweise riesigen Bereich, der 3 volle Punkte umspannt, in unsere Haushalte geliefert werden!

Jede große Abweichung des pH-Wertes muss mit großem Energieaufwand korrigiert werden

Dazu musst du nicht Medizin studieren, das sagt dir auch dein gesunder Menschenverstand: Auf Dauer kann das Trinken solchen Wassers nicht gesund sein. Jedes Lebewesen hat einen pH-Toleranzbereich, außerhalb dessen es nicht überleben kann. Jede große Abweichung bei unseren Lebensmitteln – also extrem saure oder basische Nahrung und Wasser – muss vom Körper mit hohem Energieaufwand korrigiert werden. Wenn wir uns andererseits auch in Hinblick auf den pH-Wert ausgeglichen ernähren, steht uns viel mehr Energie für unsere täglichen Aufgaben zur Verfügung!

Optimales, gesundes Wasser, das den Stoffwechsel ankurbelt und die Nierentätigkeit anregt, hat einen pH-Wert zwischen 6,4 und 6,8, ist also leicht sauer. Das entspricht gleichzeitig gesunden Werten in unserem Körper, die sich morgens zwischen 6,2 und 6,8 sowie abends zwischen 6,8 und 7,4 bewegen. Deinen pH-Wert und den deines Trinkwassers kannst du übrigens auch selbst bestimmen:  Online-Shops bieten spezielle Teststreifen mit einer leicht messbaren pH-Skala an. Nächstes Mal geht es dann um „klumpiges“ Wasser und die Frage, ob Wasser ein Gedächtnis hat.

Unterschiedliche pH-Werte im Körper

        • Blut: pH 7,35-7,45
        • Speichel: pH 7,0-7,1 (kommt dieser Wert in den sauren Bereich, schädigt das die Zähne)
        • Bindegewebe: pH 7,08-7,29
        • Muskeln, Organzellen: pH 6,9 (Zellen sollten regelmäßig entsäuert werden. Sinken etwa die Zellen des Herzens auf pH 6,2 ab, bleibt das Herz stehen.)
        • Sekret von Leber und Gallenblase: pH 7,1
        • Sekret der Bauchspeicheldrüse: pH 8,0 (basisch, neutralisiert im Zwölffingerdarm die im Magen gesäuerte Nahrung, damit die Nährstoffe vom Dünndarm aufgenommen werden können.)
        • Darm: pH 8,0 oder leicht darüber (wenn durch Gärungs- oder Fäulnisprozesse Säuren im Darm entstehen, entledigt sich der Darm davon durch Durchfälle)
        • Harn: pH 4,8-8,0 (sehr sauer, wenn Säuren aus dem Körper abtransportiert werden)
        • Magensaft: pH 1,2-3,0 (der sauerste Teil des Körpers, weil die Magensäure zum Verdauen von Eiweiß, zum Aufschließen fester Nahrungsbestandteile und zum Abtöten von Krankheitserregern gebraucht wird)

PS: Kennst du das Sprichwort „Liebe ist das Einzige, das sich vermehrt, wenn man es teilt.“? Für die positiven gesundheitlichen Effekte, die jeder mit diesem Kurs erleben kann, gilt dasselbe 😉 Ich habe so viel Recherchearbeit, Zeit, Mühe und Herzblut in diesen Kurs gesteckt, da würde es mich einfach unendlich freuen, wenn möglichst viele Menschen von diesem Wissen profitieren. Darum meine Bitte: empfiehl diesen kostenlosen „Gesund durch Wasser“-Kurs auch deinen Freunden, Bekannten und Kollegen. Vielen Dank für dein Teilen!

PPS: Du bist zufällig auf diesen Artikel gestoßen? Dann sei herzlich eingeladen, dich gleich hier unten einzutragen, um die ganze Serie zu lesen und von allen Tipps zu profitieren:

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