Hast du mitbekommen, wie viel über Verunreinigungen im Wasser in der Öffentlichkeit diskutiert wird? Wie kann das eigentlich passieren? Schließlich gibt es doch eine Trinkwasserverordnung und diverse Prüfstellen. Verbreiten die Medien also nur Angst oder steckt vielleicht doch mehr dahinter. Nachfolgend möchte ich dir gerne mehr darüber erzählen.

Was ist eigentlich die Trinkwasserverordnung?

Die Trinkwasserverordnung gibt es seit 2001. Ihre gesetzlichen Bestimmungen sind im BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt. Sie hat den Zweck, die Gesundheit des Menschen vor gefährlichen Verunreinigungen zu schützen. Das Wasser soll genusstauglich und rein sein, sagt der Gesetzgeber. Im Jahr 2010 gab es eine Änderung der Trinkwasserverordnung, die seit 2011 in Kraft ist. Die letzte Änderung wurde 2012 beschlossen. Dabei ging es um den Schutz vor Legionellen. In der Trinkwasserverordnung geht es aber nicht nur um Verunreinigungen, wie wir sie alle kennen, also die durch unsere Haushalte oder die Landwirtschaft verursacht werden, sondern z.B. auch um Radioaktivität oder die elektrische Leitfähigkeit. Sie regelt aber auch die Verantwortlichkeiten. So kann der Eigentümer eines gewerblich genutzten Gebäudes zur Verantwortung gezogen werden, wenn Grenzwerte des Wassers überschritten werden und er ursächlich dafür verantwortlich ist.

Schützt mich die Verordnung und garantiert mir sauberes Wasser?

Die Trinkwasserverordnung regelt,was passieren sollte, nicht was wirklich passiert. So wie etwa die Straßenverkehrsordnung regelt, wie wir uns an einer Kreuzung zu verhalten haben. Sie garantiert aber nicht, dass das auch alle tun. Diese Verordnung ist dann aber bei der Strafverfolgung maßgebend. Die Trinkwasserverordnung soll uns ebenfalls schützen und bietet Mittel, Menschen oder Unternehmen zu bestrafen, die sich nicht daran halten. Sie ist aber auch ein Maßstab für Unternehmen, die Abwasser ableiten und dann verpflichtet sind, entsprechende Filter einzubauen. Aber geht das eigentlich? Können wirklich all solche Schadstoffe herausgefiltert werden?

Schadstoffe belasten Menschen, Tiere und Umwelt

Natürlich ist es gut, dass es die Trinkwasserverordnung gibt. Aber das ändert leider nichts daran, dass viele Stoffe nur mit erheblichem Aufwand aus dem Wasser entfernt werden können. Dazu gehören Substanzen, über die man noch vor wenigen Jahren gar nicht weiter nachgedacht hat. Wusstest du z. B., dass zahlreiche Rückstände aus der Kosmetik nicht über die herkömmlichen Anlagen aus dem Wasser gefiltert werden können? Kleine Plastikkugeln in Peelings, aber auch in der Zahncreme gehören dazu. Sie gelangen in den Kreislauf und werden so von uns wieder aufgenommen. Was dann passiert, ist nicht abschließend geklärt. Untersuchungen haben aber gezeigt, dass sie sich z. B. in Fischen anlagern. Nachweisbar sind auch Rückstände aus Medikamenten. Sicher würdest du niemals Medikamente ins Abwasser schütten, aber wenn du krank bist und Arzneien brauchst, scheidest du auch einen Teil davon wieder aus. So funktionieren schließlich auch Dopingproben. Du kannst dich aber schützen, z. B. in dem du reines Wasser aus einer Osmoseanlage trinkst. Die Anlage verfügt über einen verfeinerten Filter, der das Wasser zusätzlich reinigt. Das Wasser unterscheidet sich dann auch geschmacklich von dem, was wir sonst trinken würden. Es schmeckt deutlich weicher. Daher fällt es auch leichter, die nötige Menge von zwei bis drei Litern täglich zu trinken. Du siehst, es ist zwar nicht alles bestens mit unserem Trinkwasser, aber es gibt Möglichkeiten zum Selbstschutz.

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