Wie und warum entsteht Kalk im Wasserkocher?

Wenn Du einen Wasserkocher besitzt, mit dem Du Wasser schnell aufkochen kannst, um Kaffee oder Tee zuzubereiten, sind Dir bestimmt schon die weißen Stellen aufgefallen, die sich im Inneren des Wasserkochers ablagern.

Dabei handelt es sich um Kalk, der sich im Trinkwasser in Form von Hydrogencarbonat befindet. Das liegt daran, dass unser Regenwasser zunächst durch Naturgestein sickert, bevor es sich im Grundwasser sammelt, von wo aus es für die Wasseraufbereitung abgepumpt wird. Deshalb können außer Kalk auch noch weitere Elemente wie Kalzium oder Kalium im Trinkwasser enthalten sein, das sich auf seinem Weg durch das Gestein damit anreichert. Der Härtegrad des Wassers bezeichnet den Kalkgehalt des Wassers. Das bedeutet: Wenn Dein Trinkwasser einen großen Härtegrad hat, ist Dein Trinkwasser sehr kalkhaltig. Bei einem niedrigen Kalkgehalt spricht man auch von weichem Wasser.

Dass im Wasserkocher Kalk zurückbleibt, wenn Du darin Dein Trinkwasser kochst, liegt daran, dass Kalk einen höheren Siedepunkt besitzt als Wasser. Während der Erhitzung wird das Hydrogencarbonat in Carbonat umgewandelt. Dieses lagert sich als Kalk ab, während das Wasser verdampft. Das ist auch der Grund dafür, dass sich die Kalkablagerungen zuerst an den Heizstäben zeigen, wo das Wasser zuerst zum Kochen beginnt. Du solltest deshalb regelmäßig den Wasserkocher entkalken, um diese Ablagerungen zu beseitigen.

Warum sollte ich meinen Wasserkocher entkalken?

Mehrere Gründe sprechen dafür, warum Du Deinen Wasserkocher regelmäßig entkalken solltest.

Zum einen schmecken Getränke wie Tee oder Kaffee, deren Wasser Du im Wasserkocher erhitzt, nach der fachgerechten Entkalkung deutlich besser.

Aber auch hygienische Gründe sprechen dafür, dass Du Deinen Wasserkocher regelmäßig entkalkst. Die Kalkränder im Inneren des Gefäßes sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch wahre Brutstätten für Bakterien und Keime darstellen.

Und zu guter Letzt schlägt sich das Entkalken deines Wasserkochers auch in Deinem Geldbeutel nieder, weil Du mit einem frisch entkalkten Gerät bis zu 30 Prozent an Energiekosten einsparen kannst. Der Grund dafür besteht darin, dass sich der Kalk zunächst an den Heizstäben ablagert, wodurch bei einem verkalkten Gerät ein höherer Energieaufwand erforderlich ist, um das Wasser aufzuheizen.

Wie entkalke ich meinen Wasserkocher am besten?

Wenn Du regelmäßig Deinen Wasserkocher entkalken möchtest, kannst Du das am besten mit einem Entkalker für Kaffeevollautomaten machen. Dieser Flüssig-Entkalker wurde aus natürlichen Säuren hergestellt, die nach der erfolgreichen Entkalkung auch komplett auf natürliche Weise abgebaut werden. Du musst nur wenig Aufwand betreiben, wenn Du mit dem Flüssig-Entkalker Deinen Wasserkocher entkalken möchtest. Das Mittel kannst Du außerdem üblicherweise auch für andere Geräte wie Dein Dampfbügeleisen, Deine Kaffeemaschine oder Deinen Kaffeevollautomaten benutzen. Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten, wie Du Deinen Wasserkocher entkalken kannst. Die folgende Liste zeigt Dir auf, welche das sind:

– Entkalker

Essigessenz: Wenn Du mit einer Essigessenz Deinen Wasserkocher entkalken möchtest, kannst Du dafür handelsübliches Essig verwenden, das Du in jedem Supermarkt bekommst.

Zitronensäure gilt als beliebtes Hausmittel zum Wasserkocher entkalken. Du brauchst Dir dafür nicht einmal extra Zitronensäure besorgen, sondern kannst die Entkalkung mit einer Zitrone vom Gemüsehändler auch selbst durchführen. Normalerweise sollte eine Zitrone ausreichen, bei Wasserkochern mit großen Behältnissen kannst Du aber sicherheitshalber auch zwei Südfrüchte benutzen. Im ersten Schritt halbierst Du die Zitrone. Anschließend entfernst Du an der Schnittstelle die Schale etwas, damit der Zitronensaft gut entweichen kann. Dann nimmst Du die Zitronenhälfte und reibst die Innenfläche des Wasserkochers gut aus. Du solltest dabei gut aufdrücken, damit sich der Zitronensaft am Boden sammeln und dort auf die verkalkten Stellen einwirken kann. Anschließend füllst Du den Wasserkocher mit Wasser und kochst dieses auf. Anschließend spülst Du den Kocher gut aus, sodass keine Reste des Fruchtfleisches mehr vorhanden sind. Sollte das Wasserkocher entkalken im ersten Durchgang nicht komplett gelungen sein, kannst Du das Ganze selbstverständlich wiederholen. Das kann bei einer starken Verkalkung notwendig sein.

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Cola: Je nachdem, welches Wasserkocher-Modell Du besitzt und wie kalkhaltig das Wasser in Deiner Region ist, können sich auch mit Cola gute Ergebnisse beim Wasserkocher entkalken erzielen lassen. In diesem Fall ist es die im Getränk enthaltene Säure, die dafür sorgt, dass sich der Kalk von den Innenwänden löst. Allerdings muss diese über Nacht einwirken, damit genügend Zeit bleibt, dass sich der Kalk lösen kann.

Gebissreiniger und Aspirin: Wenn Du keinen Entkalker zur Hand hast, kannst Du auch Gebissreiniger und Aspirin zum Wasserkocher entkalken verwenden. Dazu gibst Du Gebissreiniger oder Aspirin zusammen mit einem Liter Wasser in den Kocher. Zunächst sprudelt das Wasser, weil sich das Aspirin oder der Reiniger auflösen. Sobald dies geschehen ist, kannst Du das Wasser zum Kochen bringen. Anschließend musst Du nur noch klar nachspülen, dann ist der Wasserkocher erneut einsatzbereit.

Backpulver: Wenn Du Backpulver zum Wasserkocher entkalken verwendest, gehst Du so vor wie bei Gebissreiniger und Aspirin. Allerdings solltest Du bedenken, dass das Backpulver aufschäumt, sobald es erhitzt wird, weshalb Du den Kocher nicht komplett befüllen solltest. Du leerst diesen aber nach dem Auskochen nicht aus, sondern lässt das Backpulver noch etwa eine Stunde lang einwirken. Dann entleerst Du ihn und kochst frisches Wasser auf, um den Wasserkocher wieder einsatzbereit zu machen.

Ein Tipp am Rande: Wenn Du Flüssigentkalker zum Wasserkocher entkalken verwendest, solltest Du diesen besser auf Vorrat kaufen. Denn große Mengen sind meistens günstiger zu bekommen.

Wie gehe ich beim Entkalken praktisch vor?

Wenn Du einen Entkalker für das Wasserkocher entkalken verwendest, kannst Du dies in wenigen Schritten machen:

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Wie oft sollte ich meinen Wasserkocher nach dem Entkalken ausspülen?

Bevor Du das Gerät erneut zum Erhitzen von Trinkwasser benutzt, solltest Du den Wasserkocher mindestens zwei- bis dreimal mit klarem Wasser auskochen. Das ist vor allem bei chemischen Reinigern wichtig, weil Rückstände im Trinkwasser selbst in kleinen Mengen massive Gesundheitsschäden hervorrufen können.

Wie oft muss ich meinen Wasserkocher reinigen?

Wie oft Du Deinen Wasserkocher entkalken musst, hängt von mehreren Faktoren ab. Beispielsweise kann es sein, dass Du öfter den Wasserkocher entkalken musst, wenn Du Dich nach der Lektüre eines Wasserkocher-Tests für ein entsprechendes Modell entschieden hast. Ein weitaus wichtigerer Indikator, wie oft Du den Wasserkocher entkalken musst, ist jedoch der Härtegrad des Wassers. Hier gilt die Faustregel: Je größer der Härtegrad, umso häufiger musst Du den Wasserkocher entkalken. Für die Entkalkung empfiehlt es sich außerdem, ein regelmäßiges Intervall einzuhalten. Wenn Du Deinen Wasserkocher intensiv nutzt, sollte das alle drei bis vier Wochen geschehen. Benutzt Du ihn hingegen nur, um morgens das Wasser für Tee oder Kaffee zu erhitzen, kann der Abstand durchaus auch länger bemessen sein.

Wie kann ich meinen Wasserkocher dauerhaft vor Kalk schützen?

Wenn Du vermeiden möchtest, den Wasserkocher regelmäßig entkalken zu müssen, kannst Du mit geringem Aufwand außerdem dafür sorgen, dass das Gerät erst gar nicht verkalkt. Dazu stehen Dir folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

Benutzung eines Wasserfilters oder einer Umkehrosmoseanlage:
Beide Geräte erfüllen im Grunde denselben Zweck. Sie sorgen dafür, dass die Inhaltsstoffe aus dem Wasser, das Du aus der Wasserleitung entnimmst, von Inhaltsstoffen befreit werden, bevor Du es als Trinkwasser benutzt. Während der Wasserfilter wie ein gewöhnlicher Filter funktioniert, imitiert die Umkehrosmoseanlage das Prinzip des osmotischen Drucks, der in der Natur für den Konzentrationsausgleich von Nährstoffen in den Zellen von Pflanzen und Tieren sorgt.

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Edelstahlring HEXI: Wenn Du einen Edelstahlring in Deinen Wasserkocher legst, fungiert dieser als Kalkfänger, der ganz ohne Chemie auskommt. Zwar verhindert dieser Kalkfänger die Verkalkung nicht komplett, sodass Du trotzdem den Wasserkocher entkalken musst. Allerdings ist die Kalkschicht, die sich bei regelmäßigem Gebrauch des Gerätes anlegt, dünner, sodass Du die Abstände für die Entkalkung weiter ausdehnen kannst.

Auswischen mit einem Lappen: Als Alternative zum Wasserkocher entkalken kannst Du den Wasserkocher nach jedem Gebrauch mit einem Lappen auswischen. Dadurch entfernst Du den Kalk unmittelbar, sodass dieser sich nicht festsetzen kann und größere Flächen des Innenraums von Kalk bedeckt werden. In diesem Fall kannst Du Dir das Wasserkocher entkalken komplett sparen.

Wasser nicht kochen, falls es nicht erforderlich ist:
Vielfach – etwa bei der Zubereitung von grünem Tee reicht es völlig aus, wenn das Wasser nur auf eine Temperatur von etwa 70 Grad erhitzt, aber nicht zum Kochen gebracht wird. Wenn Du den Wasserkocher ausschließlich für diese Zwecke nutzt, kannst Du sogar komplett verhindern, dass das Gerät verkalkt. Andernfalls kannst Du ebenfalls zumindest die Intervalle ausweiten, in denen Du den Wasserkocher entkalken musst.

Das Wasser mit Zitronensaft aufkochen:
Weil Zitronensäure als bewährtes Hausmittel zum Wasserkocher entkalken gilt, kannst Du diese auch nutzen, um die Verkalkung des Gerätes zu verhindern. Dafür brauchst Du nur ein paar Spritzer Zitronensaft in das Wasser zu geben, bevor Du das Wasser aufkochst. Als Teetrinker profitierst Du zudem von einer zusätzlichen Nuance im Geschmack des Heißgetränks. Für Kaffeetrinker eignet sich diese Methode hingegen nicht.

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