Ist unser Leitungswasser noch gesund?

Gefährliche Plastikpartikel im Leitungswasser

Kein Mensch kommt auf die Idee Plastik zu essen. Im Gegenteil. Rückstände in Nahrungsmitteln berechtigen zu Beschwerden und Ermittlungen gegen den Verursacher. Auch deshalb wurden Wissenschaftler stutzig, als sie in Muscheln und Fischen Rückstände von Plastik fanden. Weitere Forschungen ergaben, dass diese Partikel sogar in Milch und Honig nachgewiesen werden konnten. Vor einiger Zeit informierte die Carl von Ossietzky-Universität, dass es sich bei den Funden um Mikroplastik handelt, das auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen ist. Sie fanden Fasern und Kügelchen, die nur einen halben Millimeter groß waren und die der Verbraucher nicht sieht.

Kleine Teilchen – kleine Gefahr?

Das muss verneint werden. Wären die Teilchen größer, müssten die betroffenen Nahrungsmittel als ungenießbar bezeichnet werden. So werden sie konsumiert. Was sie im Organismus anrichten, ist völlig unklar. Wie verhalten sie sich bei Kontakt mit der Magensäure? Und wo kommen diese Teilchen überhaupt her? Zumindest die letzte Frage konnten Forscher bereits beantworten und die Ergebnisse sind erschreckend.

Hausgemachtes Problem mit großem Risiko

Mittlerweile ist bekannt, dass sich die Mikropartikel nicht nur in Nahrungsmitteln, sondern auch in allen Wasserreservoiren befinden. Experten gehen sogar davon aus, dass in den Weltmeeren 100 Millionen Tonnen Plastikmüll treiben. Sie werden von Meeresbewohnen gefressen oder einfach verschluckt. Führen sie nicht gleich zum Tod, lagern sie sich im Gewebe ein und werden später von anderen Tieren gefressen oder landen auf dem Teller ahnungsloser Konsumenten. Treibendes Plastik verändert sich außerdem durch die UV-Strahlung, die Wasserbewegung und andere Stoffe im Wasser, wie z.B. Salz. Und wie sind sie dort hineingelangt? Wer glaubt, dass es sich nur um achtlos weggeworfenen Müll handelt, der irrt. Ob als Rieselhilfe in Puderzucker, schleifende Substanz in Zahncremes und Peelings oder aus Hygieneartikeln. Winzige Partikel aus Plastik gelangen so auf natürlichem Weg ins Abwasser und von dort aus wieder in die Wasserleitungen und ins Leitungswasser. Derzeit bemüht sich das Bundesumweltamt um eine genaue Analyse, während Verbraucherschützer ein sofortiges Verbot dieser Zusatzstoffe in Reinigungs- und Pflegemitteln fordern. Bis sich die Damen und Herren einig geworden sind, empfiehlt es sich, mit einem zusätzlichen Filter das eigene Leitungswasser von diesen Substanzen zu reinigen.

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